5. April 2019

Engpässe beim Training

Vollversammlung des Höchster Schwimmvereins mit Wahlen

Der neu gewählte Vorstand des Höchster Schwimmvereins mit (von links) Reinhard Friedel, Stephan Grüger, Horst Schauer, Norbert Hirlemann und Dr. Ingo Förtsch. Foto: Gerlach

Der Höchster Schwimmverein (HöSV), einer der größten Vereine im Rhein-Main-Gebiet, hat einen neuen Vorstand. Zur Wahl standen bei der jüngsten Jahreshauptversammlung der erste Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende. Amtsinhaber Horst Schauer wurde als erster Vorsitzender bestätigt, Reinhard Friedel als erster Stellvertreter wurde neu in das Gremium gewählt.

Der bisherige Amtsinhaber Andreas Weishäupl hat neue Verantwortung als Abteilungsleiter Jugend im HöSV übernommen und stand nicht mehr zur Wahl. Weiterhin im Vorstand dabei und erst nächstes Jahr zur Wahl stehend sind Stephan Grüger, Norbert Hirlemann und Dr. Ingo Förtsch.

Die Berichte der Abteilungsleiter Werner Ofer (Breitensport und Schwimmen), Alexander Kern (Wasserspringen) und Martin Jung (Tauchen) fielen allesamt positiv aus. Werner Ofer berichtete über großen Andrang bei den allgemeinen Schwimmkursen und beim Aquajogging. Er beklagte die durch Schwimmbadschließungen verursachte Knappheit von Trainingszeiten. Werner Ofer: „Der bevorstehende Abriss des Rebstockbads bereitet uns Schwimmern große Probleme und die Abhilfe kommt erst mittelfristig durch die geplanten Schwimmbadneubauten.“ Die dann zu erwartenden Einrichtungen betrachtete er allerdings als „vielversprechend“.

Alexander Kern war stolz auf seine erfolgreichen Wasserspringer, die bei internationalen Wettbewerben weiter Medaillen und Pokale an den Main holen. Auch er beklagte die mangelnden Trainingskapazitäten für Springer, die eigentlich nur im Stadionbad während des Sommers zu finden sind. „Ein Zehn-Meter-Turm ist nun mal unabdingbar für uns“, erklärte er. „Unsere Springer fahren regelmäßig bis nach Köln, um entsprechende Trainingsmöglichkeiten nutzen zu können.“

Martin Jung zeigte sich erfreut über den Wiederaufbau der Füllwarte der Tauchabteilung. Die sehr aufwändige Füllanlage für Pressluft, Nitrox und Trimix wurde durch den Brand völlig zerstört, dazu fast der komplette Fundus an Leihausrüstung für die Jugend und Anfänger. Durch Versicherungsleistungen, Spenden und umfangreiche Eigenleistung der Mitglieder konnte die Füllwarte inzwischen wieder hergestellt werden. Zurzeit laufen die letzten Arbeiten und am 4. Mai soll die feierliche offizielle Übernahme durch die Tauchabteilung erfolgen.

Die Mitgliederentwicklung des HöSV ist gut und der Verein erfreut sich eines regen Vereinslebens. Geplant sind auch dieses Jahr wieder für jedermann offene Veranstaltungen auf dem Gelände des Vereinsbades am Niddaufer. red

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