13. Dezember 2019

„Mieterrechte schützen“

Mieterbund Hoechster Wohnen begrüßt breite Information über Arbeit der Stabstelle Mieterschutz

Der Mieterbund Hoechster Wohnen spricht sich für eine breite Information über die Arbeit der Stabstelle Mieterschutz in Frankfurt aus. Die Arbeit der Stabstelle sei ein klares Signal im Kampf gegen Wohnungsspekulation und Verdrängung von Mietern aus ihren bisherigen Wohnungen sowie gegen spekulationsgetriebene Mieterhöhungen.

Sieghard Pawlik, Vorsitzender des Mieterbund Hoechster Wohnen sagt: „Je mehr Menschen ausführlich informiert sind, umso erfolgreicher kann die Stabstelle betroffenen Mietern helfen.“ Die Arbeit der Stabstelle hinter einer Mauer des Schweigens zu verbergen helfe ausschließlich den schwarzen Schafen in der Wohnungswirtschaft.
Unverständlich ist aus Sicht des Mieterbundes auch die Kritik an dem Foto von Oberbürgermeister Peter Feldmann und Planungsdezernent Mike Josef mit zwei Mieterinnen, auf dem alle vier ein Plakat „Mieterrechte schützen“ halten. Ein derartiger Schutz sei zwingend notwendig. Die eine Mieterin hat laut dem Mieterbund fünf Jahre lang in der Wingertstraße mit anderen Mietern gegen spekulativ bedingte Vertreibung gekämpft und die zweite Mieterin steht als Mieterbeirätin mit ihrem Engagement für den erfolgreichen Kampf gegen den Verkauf der Nassauischen Heimstätte durch die Hessische Landesregierung.
Dringend notwendig, so der Vorsitzende des Mieterbund Hoechster Wohnen, sei auch eine umfassende Information über die besonderen Schutzmöglichkeiten für Bewohner in Milieuschutzgebieten. Sieghard Pawlik fordert in diesem Zusammenhang die Landesregierung und Wirtschaftsminister Tarek al Wazir auf, endlich die rechtlichen Voraussetzungen zu schaffen, dass die Umwandlung von preiswerten Mietwohnungen in teure Eigentumswohnungen untersagt werden kann. red

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