9. November 2021

Gefahr für Fußgänger und Radfahrer

Die CDU-Fraktion im Ortsbeirat 6 fordern, die Radwegverbindung zwischen Unterliederbach in Richtung Sulzbach entlang Königsteiner Straße sicher zu gestalten.

Dabei sind den Christdemokraten zufolge nachfolgende Maßnahmen in Abstimmung mit der Gemeinde Sulzbach umzusetzen: Deutlichere und bessere Beschilderung der Radwegeführung westlich entlang der Königsteiner Straße (vorbei am Main-Taunus-Zentrum, Anbringung ergänzender Absicherungen und Stopp-Schilder an den provisorischen Wege, die die Auffahrten auf die A66 und die Abfahrt von der A66 queren, so dass Fahrradfahrer und Fußgänger nicht ohne „Stopp“ die Rampen queren können. Ebenso soll der Radweg in der Königsteiner Straße zwischen der Ampel und der Einmündung des Rad- und Fußwegs des Cheruskerwegs in die Königsteiner Straße in beide Richtungen markiert und beschildert werden.
Die Beschilderung der Radwegeverbindung von Sulzbach aus in Richtung Unterliederbach und Höchst sollte dahingehend angepasst werden, dass sie auf die westliche Seite der B 8 zum Main-Taunus-Zentrum hinweist. Zudem sollte gemeinsam mit Hessen Mobil und der Gemeinde Sulzbach der Bau einer Brücke für Radfahrer als langfristige Maßnahme geprüft werden.
Rund um die Anschlussstelle Höchst/Sulzbach zu der A66 hat sich gemäß CDU für Fußgänger und Fahrradfahrer eine gefährliche Situation dahingehend entwickelt, dass die Zu- und Abfahrten zur Autobahn hier zwar überquert werden können, dabei aber äußerste Vorsicht geboten ist, weil die Autofahrer oft sehr zügig unterwegs sind. Querungen an Autobahnen seien eigentlich gar nicht erlaubt, doch hier habe sich ein Feldweg und ein Radweg-Provisorium entwickelt, auch gefördert dadurch, dass hier Markierungen auf der Straße angebracht waren. Diese irritierenden Markierungen, die eigentlich gar nicht zulässig waren, wurden laut den Christdemokraten zwar zwischenzeitlich entfernt und dafür Stopp-Schilder für Radfahrer und Fußgänger angebracht, doch die Situation bleibt trotzdem noch gefährlich.
Um die Situation zu entschärfen, sollte deshalb in erster Linie auf die alternative und sichere Radwegeverbindung westlich entlang der Königsteiner Straße vorbei am Main-Taunus-Zentrum, die mittels Unterführung und Brücken bequem genutzt werden kann, hingewiesen werden. Derzeit sei hier lediglich an der Ampel ein unscheinbarer Radwegweiser angebracht, der jedoch leicht übersehen wird. Wenn man beispielsweise von der Cheruskerstraße aus auf die Königsteiner Straße kommt, fehlt der CDU zufolge ein Hinweis. Stattdessen führe der Radweg auf den Gehweg und man werde schnell dazu verleitet, nach rechts zur Autobahnabfahrt zu fahren oder zu gehen. Eine entsprechende Beschilderung und Markierung könnte hier Abhilfe schaffen.
Damit auch der Rückweg nicht über die Autobahnauffahrten und -abfahrten auf Sulzbacher Seite führt, müsste zumindest die Beschilderung auf Sulzbacher Seite in Richtung Höchst/Unterliederbach geändert werden. Auch ein Hinweis darauf, dass der Weg an der Stadtgrenze Frankfurt gesperrt ist, wäre sinnvoll. Ziel der Maßnahmen sollte sein, dass sich Radfahrer und Fußgänger nicht unnötig in Gefahr begeben. red

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