18. November 2021

Viele gute Ideen sind gefragt

Der Fahrgastbeirat setzt sich für die Interessen der Nutzerinnen und Nutzer des Frankfurter Nahverkehrs ein. Foto: Jahn

Wer aus täglicher Erfahrung mit Bus und Bahn gute Ideen mitbringt, wie sich der Frankfurter Nahverkehr verbessern lässt, ist jetzt gefragt: Anfang kommenden Jahres wird – wie alle vier Jahre – der Fahrgastbeirat Frankfurt neu besetzt. Elf der insgesamt zweiundzwanzig Plätze sind für Nutzerinnen und Nutzer von Bussen und Bahnen reserviert, die aus eigenem Erleben wissen, worauf es ankommt.

Interessenten an dieser ehrenamtlichen Tätigkeit können sich jetzt bei der städtischen Nahverkehrsgesellschaft „traffiQ“ bewerben. Unter traffiQ.de/fahrgastbeirat findet sich der Link zur Online-Bewerbung.
Dort gibt es auch ausführliche Informationen über die bisherige Arbeit des Fahrgastbeirats, der sich in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich der langfristigen und strukturellen Arbeit zur Verbesserung des städtischen Nahverkehrs gewidmet hat. Er ist keine „Meckerecke“, sondern ein Raum für konstruktive und kritische Ideen und Verbesserungsvorschläge.
Der Fahrgastbeirat Frankfurt trifft sich mindestens viermal jährlich, um fahrgastrelevante Themen gegenüber „traffiQ“ und den Verkehrsunternehmen zu vertreten. Sitzungstermin ist in der Regel ein Mittwoch von 17 bis 20 Uhr. Seien es die Ausstattung von Bussen und Bahnen, die Organisation des Schienenersatzverkehrs bei Baustellen oder kritische Fragen zu Takten und Linienwegen: Das Gremium ist ein wichtiges Bindeglied zwischen Kunde und Dienstleister. Er vertritt die Interessen der Fahrgäste und weist auf Probleme und Schwachstellen hin. Die Themen, die auf die Tagesordnung der Sitzungen kommen, bestimmt er selbst.
Bewerbungsschluss ist am Mittwoch, 15. Dezember. Gehen mehr als elf Bewerbungen ein, entscheidet das Los entsprechend der Konzeption für den Fahrgastbeirat Frankfurt. „traffiQ“ wird die interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die ihren Wohnsitz in Frankfurt haben müssen, im Januar 2022 über das Ergebnis informieren.
Der Geschäftsführer von „traffiQ“, Tom Reinhold, hofft auf zahlreiche Interessenten: „Denn es ist nicht selbstverständlich, sich ehrenamtlich für eine Sache zu engagieren, deren Erfolge häufig erst langfristig zu erkennen sind – die Mitglieder des Fahrgastbeirats tragen aber zu einem attraktiveren Nahverkehr und damit zu einer lebenswerteren, umweltfreundlicheren Stadt Frankfurt bei.“
Anika Hirte vom Fahrgastbeirat sagt: „Der Fahrgastbeirat bietet die einmalige Gelegenheit, einen Einblick in die Abläufe des alltäglichen Bus- und Bahnfahrens zu bekommen und öffnet die Augen für Details sowie die Bedürfnisse anderer Mitfahrender im Nahverkehr, die immer mitgedacht und mitgeplant werden müssen. Dafür kommen im Fahrgastbeirat unterschiedliche Sichtweisen zusammen, die die Zusammenarbeit sehr bereichern und den Nahverkehr in Frankfurt hoffentlich ein bisschen besser gemacht haben.“ red

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