25. Februar 2022

Revisionsarbeiten im Industriepark

Im Industriepark Höchst müssen in den nächsten Wochen Revisions- und Wartungsarbeiten an der Abwasserreinigungsanlage (ARA) und der Biogasanlage durchgeführt werden. Von kommenden Montag, 28. Februar, bis zum 14. April kann es daher im Umfeld des Industrieparks zu Geruchswahrnehmungen kommen.

Am Montag, 28. Februar, startet die Revision der vier Mischbehälter der Biogasanlage, bei der die Behälter innerhalb der nächsten sechs Wochen nacheinander entleert und gereinigt werden. Hierzu müssen die Mischbehälter geöffnet werden, wobei geruchsbeladene Abluft austreten kann. Um mögliche Geruchsemissionen auf ein unvermeidbares Maß zu reduzieren, erfolgen die Leerungen nacheinander, so dass immer nur ein Mischbehälter geöffnet sein wird und dies erst bei sehr geringem Füllstand. Zudem wird während der gesamten Revisionsdauer die geruchsbeladene Abluft abgesaugt. Dennoch kann nicht ausgeschlossen werden, dass es bei ungünstiger Witterung zu Geruchswahrnehmungen kommt.
Parallel zu den Arbeiten an der Biogasanlagen wird in der Zeit vom 20. bis 26. März die jährliche Revision der Abluftreinigungsanlage durchgeführt. Die so genannte RTO (Regenerative Thermische Oxidation) reinigt die geruchsbeladene Abluft aus vielen Teilen der Abwasserreinigungsanlage. Diese Abluft wird an über 850 Grad heißen Steinen vorbeigeleitet und erhitzt sich dabei so stark, dass die riechenden Inhaltsstoffe verbrennen. Damit die Anlage optimal funktioniert, muss sie jährlich gewartet werden. Neben der Inspektion der gesamten Anlage samt Abluftsystem ist in diesem Jahr auch die Erneuerung der Wabensteine geplant. In dieser Zeit kann die Abluft nur ohne thermische Behandlung über den Kamin abgeleitet werden. Trotz der Ableitung der Luft durch den 35 Meter hohen Kamin und der starken Vermischung der Umgebungsluft in dieser Höhe kann es bei Ostwind insbesondere in unmittelbarer Nachbarschaft des Industrieparks zu Geruchswahrnehmungen kommen.
Als Betreiber des Industrieparks Höchst und der beiden Anlagen bittet Infraserv Höchst die Anwohner in den benachbarten Wohngebieten für möglicherweise entstehende Belästigungen um Entschuldigung. red

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