23. November 2022

Großzügige Spenden

Großzügige Spendenaktion für den Aufbau eines Extra-Angebotes für die Familien krebskranker Menschen am varisano Klinikum Frankfurt Höchst: Kathrin Vogel (3.v.l.) sowie Anja Klug (4.v.l.) vom Inner Wheel Club Frankfurt gemeinsam mit Ernst Hoffmann (6.v.l.) sowie Rainer Schmitt (2.v.l.) vom Rotary Club Bad Soden/Königstein bei der Spendenübergabe an Martin Menger (5.v.l.), Vorsitzender der Geschäftsführung der varisano-Kliniken Frankfurt-Main-Taunus, und Joachim Rom (1.v.l.), Leiter des Onkologischen Zentrums und Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am varisano Klinikum Frankfurt Höchst. Foto: varisano

Im varisano Klinikum Frankfurt Höchst erhalten Kinder krebskranker Eltern mit dem Projekt „Lichtblick Höchst“ ab sofort eine ganz besondere Unterstützung. Möglich macht dies eine großzügige Spendenaktion des Rotary Clubs Bad Soden/Königstein, des Inner Wheel Clubs Frankfurt sowie eines privaten Spenders in Höhe von insgesamt 29.500 Euro.

„Mit ‚Lichtblick Höchst‘ möchten wir betroffene Familien dabei unterstützen, ihren Weg beim Umgang mit allen Aspekten der Erkrankung zu finden. Dafür erstellen wir eigene Beratungsangebote für die Angehörigen, insbesondere für die Kinder von krebskranken Menschen. Neben der psychoonkologischen Begleitung unserer Patientinnen und Patienten möchten wir so in besonderer Weise auch ihren Angehörigen noch enger zur Seite stehen bei allen Fragen, die durch die Erkrankung im Kreis ihrer Familie entstehen können. Denn gerade die Angehörigen sind die Quelle seelischer Unterstützung für die Betroffenen. Daher gilt auch ihnen unser besonderes Engagement“, unterstreicht Prof. Dr. med. Joachim Rom, Leiter des Onkologischen Zentrums sowie der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am varisano Klinikum Frankfurt Höchst.
8.500 Euro kamen von einem privaten Spender, der zielgerichtet die Versorgung von Familien mit Krebskranken unterstützen möchte. Der Rotary Club Bad Soden/Königstein sowie der Inner Wheel Club Frankfurt fördern das Projekt mit insgesamt 21.000 Euro. Martin Menger, Vorsitzender der Geschäftsführung der varisano Kliniken Frankfurt-Main-Taunus, und Joachim Rom dankten den Förderern, die den Aufbau eines solchen Extra-Angebotes für die Familien krebskranker Menschen überhaupt ermöglichen.
„Die Unterstützung insbesondere von Jugendlichen und Kindern, die eine Krebserkrankung ihrer Eltern miterleben müssen, ist eine überzeugende und längst überfällige Initiative“, bekräftigt Ernst Hoffmann, Präsident des Rotary Clubs Bad Soden/Königstein. „Rotary hilft insbesondere dort, wo Staat und Sozialsysteme zu kurz greifen. ‚Lichtblick Höchst‘ passt insofern genau in das Förderspektrum unseres Clubs, der Schwerpunkte seiner Unterstützung in Internationale Beziehungen, Bildung, Soziales, Gesundheit und Umwelt setzt.“
„Als Frauen Service Club steht bei uns insbesondere die Förderung von Kindern und Jugendlichen, Frauen und Familien im Fokus unseres gemeinsamen Engagements“, erklärt Kathrin Vogel, amtierende Präsidentin des Inner Wheel Cubs Frankfurt. Die Situation von Kindern, deren Mutter oder Vater an Krebs erkrankt ist, werde unterschätzt und oft nicht ausreichend berücksichtigt. Eine Krebserkrankung verändere nicht nur das Leben des erkrankten Menschen, sondern das aller Familienmitglieder. Auch die Kinder seien daher direkt von der Erkrankung eines erkrankten Elternteils betroffen. „Als vierfache Mutter weiß ich zudem aus eigener Erfahrung, dass Belastungen gleich welcher Art immer von der Gesamtfamilie getragen werden. Das Projekt ‚Lichtblick Höchst‘ halten wir daher für überaus wichtig und haben es sehr gerne mit einer Spende unterstützt“, meint Kathrin Vogel.
Für eine möglichst vielfältige Begleitung hat das Klinikum alle vorhandenen Kompetenzen gebündelt und deren Angebote vernetzt. Dazu gehören psychoonkologische und medizinische Fachkräfte, Kunsttherapeuten sowie die zahlreichen Unterstützungsleistungen des Familieninformationszentrums Krebs (FIZ). Sie beraten nicht nur den Patienten selbst, sondern auch ihnen nahestehende Menschen hinsichtlich möglicher Fragen im Umgang mit der Erkrankung, wie zum Beispiel zur Vorbereitung von Familiengesprächen über die Diagnose und den Behandlungsverlauf. So sollen besondere Belastungssituationen durch die Krankheitssituation gemildert werden. Die Beratungen sind selbstverständlich kostenfrei und finden anonymisiert statt. „Unser Projekt ‚Lichtblick Höchst‘ erweitert somit die bestehenden Angebote des Onkologischen Zentrums und schließt die Angehörigen auf besondere Weise ein“, unterstreicht Joachim Rom.
Geplant sind Patienteninformationsabende, die Einführung einer psychoonkologischen Fortbildung und der Aufbau eines Netzwerkes. Der erste digitale Austausch mit Interessierten findet am Mittwoch, 30. November, von 14 bis 15 Uhr statt. Den Link zur Videokonferenz erhalten Interessierte beim Familieninformationszentrum per E-Mail an petra.stefanski@varisano.de. red

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