Die Versorgung älterer Patientinnen und Patienten mit Gelenkverschleiß oder Frakturen ist komplex und erfordert eine speziell auf ihre Bedürfnisse abgestimmte, ganzheitliche medizinische Betreuung. Das Zentrum für Alterstraumatologie und -orthopädie (ZATO) am Klinikum Höchst bietet hierfür ein in der Region einzigartiges, interdisziplinäres Behandlungskonzept. Im Rahmen eines Patientenforums am Mittwoch, 10. Dezember, um 17.30 Uhr stellt das Expertenteam des ZATO diesen besonderen Ansatz allen Patientinnen und Patienten ab 70 Jahren sowie allen anderen Interessierten vor.
Die Veranstaltung findet im Konferenzraum im Gebäude A des varisano Klinikums Frankfurt Höchst statt.
Frakturen oder Prothesenimplantationen bei älteren Menschen stellen aufgrund möglicher Begleiterkrankungen oder spezieller operativer Anforderungen besondere Herausforderungen dar. Deshalb arbeiten im ZATO Orthopäden, Geriater und Therapeuten eng zusammen – von der präoperativen Untersuchung über die Operation bis hin zur Rehabilitationsphase. Ziel ist es, bestehende Erkrankungen optimal zu berücksichtigen, Sturzrisiken zu senken und Patientinnen und Patienten einen möglichst sicheren Weg zurück in den Alltag zu ermöglichen.
Prof. Dr. Wolfgang Daecke, Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, und Claudia Ankerst, eine der beiden Chefärztinnen der Klinik für Altersmedizin, erläutern in ihrem Vortrag insbesondere die operativen Besonderheiten bei der Implantation von Hüft- und Knieprothesen im höheren Lebensalter – beispielsweise den Einfluss von Osteoporose, die Auswahl geeigneter Prothesen sowie deren Verankerung. Außerdem erklären sie, warum die geriatrische Begleitung bereits vor und auch nach elektiven Eingriffen eine entscheidende Rolle spielt. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, Fragen an das Team zu richten.
Um Anmeldung unter der Telefonnummer 069/3106-50506 oder per E-Mail an corina.weber@varisano.de wird gebeten. red