Susonity, ein Unternehmen für Effektpigmente, Funktionsmaterialien und kosmetische Wirkstoffe, hat die Einweihung seines neuen Zentrums für Innovation und Anwendung (InA) im Industriepark Höchst in Frankfurt abgeschlossen. Die Eröffnung markiert einen der bedeutendsten Meilensteine, seit Susonity im August 2025 als eigenständig operierendes Unternehmen innerhalb der GNMI Group seinen Betrieb aufgenommen hat, und ist zugleich ein Signal für den Forschungsstandort Deutschland.
Der Industriepark Höchst ist als Standort von mehr als 90 Unternehmen mit rund 20.000 Beschäftigten einer der größten Forschungs- und Produktionsstandorte der Chemie- und Pharmaindustrie in Europa. Das InA-Zentrum bündelt Forschung, Produktentwicklung und Kundenunterstützung unter einem Dach. Rund 130 spezialisierte Fachleute arbeiten in vier regionalen Zentren in Deutschland, den USA, Japan und China. Das Frankfurter Zentrum ist der europäische Kern dieses Netzwerks.
Die Teams arbeiten direkt mit Kunden zusammen, entwickeln neue Materialien und bringen sie in die Anwendung. Das reicht von Farb- und Lackformulierungen über Kosmetik, Körperpflege, Lebensmittel und Pharma bis hin zu Druckfarben, Kunststoffen und Anwendungen im Hochsicherheitsbereich. Für Kunden bedeutet das kürzere Wege zu technischen Antworten und mehr Sicherheit bei der Entwicklung neuer Produkte.
Die Verlagerung des gesamten deutschen InA-Teams in den Industriepark Höchst ist das Ergebnis eines logistisch und technisch anspruchsvollen Prozesses, der nach dem Carve-out aus dem früheren Mutterkonzern gestartet wurde. Zuvor waren die InA-Bereiche in Deutschland auf mehrere Gebäude am früheren Standort in Darmstadt verteilt. Zum ersten Mal in der Geschichte des Unternehmens arbeiten nun alle InA-Kolleginnen und Kollegen in Deutschland in einem Gebäude. Forschung, Anwendungsteams für Kosmetik und Lebensmittel, für Lacke, Kunststoffe und Druck sowie das Innovationsmanagement sitzen unter einem Dach. Das vereinfacht den fachlichen Austausch, beschleunigt Entscheidungen und stärkt die Zusammenarbeit spürbar.
Der Umzug selbst war alles andere als trivial. Hoch spezialisierte Großgeräte wie Druckmaschinen, Kunststoffextruder, Spritzgussmaschinen, Sprühkabinen und ein Oberflächenscanner mussten transportiert, neu installiert und vollständig betriebsbereit gemacht werden. Gleichzeitig hat das Team die laufende Kundenunterstützung ohne Unterbrechung weitergeführt. Ein Detail zeigt, wie präzise die gesamte Aktion geplant werden musste: Der Oberflächenscanner passte mit nur einem halben Zentimeter Spielraum in den Aufzug des Gebäudes G875. Insgesamt wurden rund 12 Container und mehr als 400 Umzugskartons pro Abteilung bewegt. In ausgewählten Fällen hat Susonity den Umzug genutzt, um gezielt in neue Geräte und Ausstattung zu investieren.
Seit Mai 2026 ist der Umzug abgeschlossen. Alle vier Bereiche, Industrials, Research and Development, Cosmetics und Coatings, sind im Gebäude G875 im Südteil des 4,6 Quadratkilometer großen Industrieparks Höchst eingezogen und belegen jeweils ein eigenes Stockwerk.
Die Entscheidung, das InA-Zentrum in Deutschland nicht nur zu erhalten, sondern in Frankfurt zu konsolidieren und zu stärken, ist ein bewusstes Signal. Die GNMI Group hat ein klares und langfristiges Interesse daran, Forschung und Innovationskompetenz in Deutschland zu verankern. Das Frankfurter Zentrum dient dabei nicht nur dem deutschen Markt, sondern dem gesamten globalen Susonity-Netzwerk.
Mit rund 80 Mitarbeitenden am Standort ist Susonity ein relevanter Akteur im Industriepark Höchst und zeigt, dass international ausgerichtete Hightech-Forschung und der Industriestandort Deutschland sehr gut zusammenpassen. red