9. April 2019

Mehr Komfort für Mütter

Neue Ausstattung für das Hebammen-Sprechstundenzimmer im Klinikum Höchst

Eine flexible Ausstattung ist im Hebammen-Sprechzimmer sehr wichtig. Antje Wiesner, Leiterin des Elternzentrums (2.v.r.) präsentiert den Sponsoren und Vertretern des Förderkreises die neue Ausstattung. Foto: Klinikum Höchst

Das Elternzentrum des Klinikums Höchst bietet werdenden und frischgebackenen Eltern ein großes Beratungs-, Betreuungs- und Geburtsvorbereitungsangebot. Jetzt wurde der Raum neu ausgestattet.

Zu den Angeboten zählen die verschiedenen Sprechstunden während der Schwangerschaft, die Akupunkturbehandlungen und die Stillberatung, bei der die Mütter die nötige Unterstützung erfahren und bei Problemen jemanden an ihrer Seite wissen. Das Konzept für den Raum haben die Hebammen selbst entwickelt.

Das Zimmer ist in warme und freundliche Farben getaucht und bietet gemütliche Sitzgelegenheiten, die ganz einfach zu Liegemöglichkeiten umfunktioniert werden können mit Kuscheldecken, Stillkissen und allem, was Schwangere sowie frischgebackene Mütter und ihre Babys sonst noch brauchen. „Gerade vor dem Hintergrund der Probleme der Hebammen im ambulanten Bereich und einer wachsenden Zahl von Geburten am Klinikum ist ein solches erweitertes Beratungsangebot sehr wichtig“, unterstreichen Michaela Jäger, die leitende Hebamme, und Antje Wiesner, die Koordinatorin des Elternzentrums.

Werdende Mütter, die im Klinikum Höchst entbinden, haben zum Beispiel die Möglichkeit, sich jeden Mittwochnachmittag von 13 bis 16 Uhr nach telefonischer Voranmeldung in der Hebammensprechstunde zu allen Fragen rund um Schwangerschaft und Geburt beraten zu lassen. Nach der Geburt bietet das Elternzentrum zusätzlich zu der üblichen Visite durch Ärzte und Pflegekräfte eine Hebammenvisite an. Dreimal wöchentlich geht eine Hebamme auf die Wochenbettstationen und schaut nach den frischgebackenen Müttern und ihren Babys. Für diejenigen Frauen, die im Klinikum entbunden haben und keine Hebamme für die Nachbetreuung zu Hause finden konnten, gibt es außerdem jeden Freitagnachmittag von 13 bis 16 nach telefonischer Voranmeldung eine Nachsorgesprechstunde statt.

„Der Förderkreis hat den Wunsch der Hebammen nach einer Neuausstattung sehr gern aufgenommen und Spendengelder in Höhe von mehr als 1.000 Euro zur Verfügung gestellt“, unterstreichen die Sponsoren Jutta Sackbrook, Direktorin des Lindner Congress Hotels Frankfurt, sowie Tim Herrmann, Regionalmarktdirektor der Frankfurter Volksbank. „Wir freuen uns, dass wir mit unseren Aktionen die wichtige Arbeit der Hebammen und den Patientenservice unterstützen können.“ Das Klinikum in Höchst ist unverändert sehr beliebt bei den werdenden Eltern. Unter den 2.369 Geburten gab es im vergangenen Jahr 86 Mehrlingsgeburten, darunter 84 Zwillingspärchen sowie zwei Drillingsgeburten. Insgesamt kamen 2018 hier 2.457 Kinder zur Welt. red

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