12. September 2019

Grillverbot gilt weiterhin

Wald- und Stadtbäume sowie Wiesenflächen sind trotz Regen zu trocken

Das Grillen auf allen öffentlichen Grillplätzen der Stadt Frankfurt bleibt trotz der Regenfällen des vergangenen Wochenendes weiterhin verboten.

Der Regen hat zwar die Rasenflächen und obersten Bodenschichten durchfeuchtet, jedoch nicht für eine allgemeine Entspannung der Trockenheit und der damit verbundenen Brandgefahren gesorgt. Wald- und Stadtbäume sowie die Wiesenflächen konnten nur geringfügig von diesen Niederschlägen profitieren. Die tieferen Bodenschichten sind weiterhin extrem ausgetrocknet. Angesichts der für dieses Wochenende vorhergesagten warmen Temperaturen und der sehr geringen Niederschlagswahrscheinlichkeit werden auch die obersten Bodenschichten rasch wieder austrocknen. Trockene Blätter, Zweige und Gehölze stellen weiterhin ein Risiko für die Entstehung eines Feuers dar.
Das Verbot gilt weiterhin unverändert sowohl für holz- und kohlebetriebene Grills als auch für Camping-, Gas- und Elektrogrills. Zudem ist die Nutzung von Shishas, die mit glühender Kohle betrieben werden, ebenfalls untersagt. In Parks und öffentlichen Grünflächen – unter anderem also auch am Mainufer, im Grüneburgpark oder im Niddapark – sind Grillen und offenes Feuer grundsätzlich nicht erlaubt.
Vorsicht und umsichtiges Verhalten gelten auch nach wie vor im Frankfurter Stadtforst. Dort sind die Waldböden, die Bodenvegetation und herabgefallenes Laub immer noch extrem ausgetrocknet und leicht entzündlich. Schon eine weggeworfene Flasche oder eine achtlos weggeschnippte Zigarettenkippe können Auslöser für einen Waldbrand sein! Rauchen und offenes Feuer sind im Wald grundsätzlich nicht gestattet. Dies gilt im Rahmen des Grill- und Feuerverbotes auch für die Grillplätze an den Waldspielparks Schwanheim und Scheerwald.
Das Verbot gilt bis auf Weiteres, solange bis es aktiv vom Grünflächenamt über die Medien wieder aufgehoben wird. red

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