27. Mai 2020

Miete gestundet

KEG unterstützt „Neues Theater Höchst“ in der Corona-Krise

Das „Neue Theater Höchst“ in der Emmerich-Josef-Straße 46 erhält in der Corona-Zeit Unterstützung durch die KEG. Wie alle Kultureinrichtungen stellt die Corona-bedingte Aussetzung des Spielbetriebs die etablierte Kleinkunst- und Kabarettbühne vor eine gewaltige Herausforderung.

Der Aufsichtsrat der KEG hat nun die finanziellen Voraussetzungen geschaffen, die eine Stundung der Miete für die Spielstätte ermöglicht. „Das Neue Theater ist eine etablierte Größe der freien Kulturszene mit Wirkung weit über die Stadt hinaus. Es ist uns eine Herzensangelegenheit, diesem Höchster ‚Goldstück‘ unter die Arme zu greifen und die Kulturangebote in Höchst zu erhalten“, sagt Mike Josef, Mitglied des Aufsichtsrates der KEG und Planungsdezernent.
Gemeinsam mit dem „Neuen Theater“ hatte die KEG nach einer tragfähigen Lösung gesucht, um die finanziellen Herausforderungen durch die Einstellung des Spielbetriebs aufzufangen. Die Stundung der Miete gewährt dem „Neuen Theater“ nun eine akute finanzielle Entlastung. „Wir sind sehr froh, dass der Aufsichtsrat diese Option mit seinem Beschluss ermöglicht hat“, sagt Klaus-Peter Kemper, Geschäftsführer der KEG. Die Geschäftsleiterin des „Neuen Theaters“, Simone Reuter, ist erleichtert, dass ihr ein großer Teil der Sorgen um den Fortbestand des Theaters genommen sind.
„Vor allem bin ich froh über die Aussicht, dass wir mit dem Theater in diesem Gebäude bleiben können“, sagt sie und stellt fest: „Die beste Entscheidung war der Vermieterwechsel zur KEG.“ Die Spielstätte des „Neuen Theaters“ in der Emmerich-Josef-Straße 46 war zusammen mit dem baulich verbundenen Eckhaus Antoniterstraße 16 im Jahr 2019 vom vorigen Eigentümer an die KEG veräußert worden. Das Anliegen war, den Standort für das Neue Theater zu sichern.
Auch mit der in der Antoniterstrasse 16 befindlichen „Wunderbar“ ist die KEG im Gespräch. Das atmosphärische, wechselnd künstlerisch gestaltete Bar-Restaurant ist nicht nur bei Besuchern des „Neuen Theaters“ eine beliebte Location. „Mit dem Betreiber haben wir überlegt, wie im Hof des Gebäudes erstmalig eine Außengastronomie geschaffen werden kann“, erläutert Klaus-Peter Kemper. So hat die „Wunderbar“ die Möglichkeit, die Lockerung der Corona-bedingten Einschränkungen für das Gastgewerbe tatsächlich zu nutzen.
Die KEG hofft, dass ein anregender Abend im „Neuen Theater“ und anschließend ein leckeres Essen in der benachbarten „Wunderbar“ bald wieder möglich sein werden. Wenn es möglich ist, will das „Neue Theater“ den Spielbetrieb ab September wieder aufnehmen. red

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