29. September 2020

Unangenehmer Geruch möglich

Reinigung der Biogasanlage im Industriepark Höchst beginnt heute

An der Biogasanlage im Industriepark Höchst müssen seit heute bis voraussichtlich Ende November Revisionsarbeiten durchgeführt werden. Da sich die Anlage nahe der westlichen Grenze des Industrieparks Höchst befindet, kann nicht ausgeschlossen werden, dass es bei ungünstigen Witterungsbedingungen zu Geruchswahrnehmungen in den benachbarten Wohngebieten kommt.

Bei den Revisionsarbeiten werden aus jeweils einem der beiden Schlammspeicher Materialien abgesaugt, die sich im unteren Bereich des Behälters abgesetzt haben. Diese Materialien werden außerhalb der Anlage durch eine mobile Filtereinheit abgetrennt und umweltgerecht entsorgt.
Die Filtereinheit ist technisch eingehaust und mit einer Abluftreinigungsanlage ausgestattet. Hier wird die Luft abgesaugt und durch einen Aktivkohlefilter geführt. Die Revisionsarbeiten sind mit den zuständigen Behörden abgestimmt. Als Betreiber der Biogasanlage bittet Infraserv Höchst die Anwohner in den benachbarten Wohngebieten für möglicherweise entstehende Belästigungen um Entschuldigung.
In der Biogasanlage werden organische Abfälle wie Fermentationsrückstände aus der biochemischen Produktion, aber auch Materialien wie überlagerte Lebensmittel oder Fettabscheiderabfälle zusammen mit einem Teil der am Standort anfallenden Klärschlämme aus der Abwasserreinigungsanlage für die Produktion von umweltfreundlichem Biogas genutzt. Dieser Prozess leistet einen Beitrag zum Klimaschutz. Mit dem Biogas erzeugt Infraserv Höchst Strom und Dampf für die Versorgung der Industriepark-Unternehmen. Seit 2011 wird mit dem Biogas im Industriepark Höchst auch Bioerdgas produziert, das in das öffentliche Versorgungsnetz eingespeist wird. red

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