27. Januar 2022

„Ein Gewinn für den Westen“

Die Edith-Stein-Schule in Sossenheim möchte gerne Kooperative Gesamtschule mit einem Gymnasialzweig werden. So steht es zumindest im Entwurf des neuen Schulentwicklungplans. Foto: ESS

Die CDU im Frankfurter Westen befürwortet die von der Edith-Stein-Schule in Sossenheim gewünschte und im Entwurf des Schulentwicklungsplans 2020 bis 2029 vorgesehene Einrichtung eines Gymnasialzweiges.

„Im gesamten Frankfurter Westen reichen die bestehenden Gymnasialplätze nicht aus, um den Bedarf zu decken. Den Schülerinnen und Schülern stehen nur die Leibnizschule und die Helene-Lange-Schule in Höchst für die gymnasiale Mittelstufe zur Verfügung, wenn sie nicht eine längere Anfahrt in einen entfernteren Stadtteil oder in die umliegenden Gemeinden des Main-Taunus-Kreises in Kauf nehmen möchten“, sagt Uwe Serke, der Vorsitzender der CDU-Arbeitsgemeinschaft-West.
Die Einrichtung eines vierzügigen Gymnasialzweiges im Zuge der Umwandlung der Edith-Stein-Schule in eine Kooperative Gesamtschule sei daher eine sinnvolle und dringend notwendige Erweiterung des Schulangebots in den westlichen Stadtteilen.
Bisher wurden die Schüler aus den westlichen Stadtteilen sowie deren Eltern laut CDU immer enttäuscht, wenn es um die Planung der dringend benötigten Gymnasialplätze ging. So sollte zunächst ein Gymnasium in Nied errichtet werden, das dann aber letztlich als Adorno-Gymnasium im Westend verwirklicht wurde. Auch das Römerhof-Gymnasium am Rebstock werde nur eine geringe Erleichterung bringen, da es nicht im Frankfurter Westen liege und damit für die westlich gelegenen Stadtteile nur mit einer längeren Anfahrt zu erreichen sei.
„Wir als CDU werden darauf drängen, dass die geplante Einrichtung des Gymnasialzweiges an der Edith-Stein-Schule im Schulentwicklungsplan festgeschrieben wird und nicht doch noch scheitert und dann auch zügig umgesetzt wird, denn dies wäre ein Gewinn für alle Schüler im Frankfurter Westen“, meint Uwe Serke. red

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