21. Mai 2026

Die Besten in Mathematik

Zehn Schüler aus Frankfurt sind siegreich beim 58. Hessischer Mathematik-Wettbewerb

Die zehn Kreissiegerinnen und Kreissieger aus Frankfurt bekamen in er Elly-Heuss-Schule in Wiesbaden Urkunden und Präsente überreicht. Foto: Hessenmetall

Die Kreissiegerinnen und Kreissieger des 58. Hessischen Mathematik-Wettbewerbs sind bei einer Siegerehrung vom Arbeitgeberverband Hessenmetall Rhein-Main-Taunus und dem Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen ausgezeichnet worden. Zehn Schülerinnen und Schüler aus Frankfurt befinden sich unter den regionalen Preisträgern. Darunter ist auch Baran Seddighi von der IGS 15 in Höchst. Er ist der beste Frankfurter Hauptschüler.

In der Aufgabengruppe Gymnasium wurden Ada Cäcilia Backhaus von der Carl-Schurz-Schule, Kathy Chen und Adwaith Menon vom Gymnasium Riedberg, Jacob Vieten vom Lessing- Gymnasium, Sofia Shmelkova vom Heinrich-von-Gagern-Gymnasium und Margherita Huhn von der Freiherr-vom-Stein-Schule prämiert. In der Kategorie der Realschulen waren Noah Joel Krackhardt von der Johanna-Tesch-Schule, Emilia Marie Heptner von der Friedrich-Ebert- Schule und Burak Bayer von der Otto-Hahn-Schule besonders erfolgreich.
52.773 Achtklässler aus 512 Haupt-, Real- und Gesamtschulen sowie Gymnasien hatten an der ersten Runde des Mathematik-Wettbewerbs teilgenommen. 2.425 Schülerinnen und Schüler haben es in die zweite Runde auf Kreisebene geschafft. 25 Jugendliche aus Wiesbaden, dem Rheingau-Taunus-Kreis, Frankfurt am Main und dem Main-Taunus-Kreis waren schließlich siegreich.
Sie bekamen nun bei der Kreissiegerehrung in der Elly-Heuss-Schule in Wiesbaden Urkunden und Präsente überreicht. Außerdem haben sie unmittelbar davor die zweistündige Klausur für den Landesentscheid geschrieben. In der dritten Runde werden aus 154 hessischen Jugendlichen die 18 Landesbesten ermittelt. Die hessenweite Siegerehrung findet im Juni bei dem Logistikunternehmen Dematic in Heusenstamm statt.
Olaf Ruff, Referatsleiter im Staatlichen Schulamt für den Rheingau-Taunus-Kreis und die Stadt Wiesbaden, lobte die Kreissieger: „Ihr habt euch durch anspruchsvolle Aufgaben gekämpft, bei denen nicht jede Lösung sofort ins Auge springt. Mathematisches Denken bedeutet Neugier, Ausdauer, Konzentration und kombinatorisches Geschick. Mathematik ist nicht nur ein Schulfach. Sie ist eine Art Superkraft, die man immer dabeihat. Man kann damit Probleme lösen, Muster erkennen, Dinge erklären und manchmal sogar Menschen beeindrucken.“
„Zahlen sind allgegenwärtig in den Metall-, Elektro- und IT-Unternehmen. Mathematik wird in sämtlichen Bereichen angewendet, von der Betriebswirtschaft über den Maschinenbau bis hin zur Softwareprogrammierung. Die heimischen Betriebe brauchen Mathetalente wie euch als Mitgestalter für die Zukunft unserer Industrie“, sagte Thomas Frey, der Geschäftsführer von Hessenmetall Rhein-Main-Taunus.
Der Mathematik-Wettbewerb besteht seit dem Jahr 1968. Einzigartig ist die Trennung nach Schulformen, die einen Schulvergleich ermöglicht. Der Arbeitgeberverband Hessenmetall unterstützt den Schülerwettbewerb seit dem Jahr 2000. red


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